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Wählergemeinschaft wählt neuen Vorstand
Bericht im Schaumburger Wochenblatt
HAGENBURG (bt). In der Gemeinde des nördlichen Wahlbereiches, in der die im Kreistag neu hinzugekommene Abgeordnete der Wählergemeinschaft Schaumburg (WGS) zu Hause ist, hat sich die Wählergruppe neu formiert. So begrüßte der Kreisvorsitzende Siegbert Held im Ratskeller zu Hagenburg mit Christa Kreft erstmals seit Bestehen der Wählergemeinschaft eine weibliche WGS-Abgeordnete für den Kreistag. Zudem freute sich Held darüber, dass mit Christa Kreft, Ralf Sassmann (Rodenberg), Heinrich Sasse (Rinteln) und ihm selbst erstmals - quasi als Kleeblatt - vier Abgeordnete in den Kreistag eingezogen sind. Sein Dank galt auch den vielen Wahlhelfern und Kandidaten, die diesen Erfolg erst möglich gemacht haben. Ziel der Wählergemeinschaft Schaumburg, so Siegbert Held, der weiterhin die Fraktion als Vorsitzender anführt, ist auch in der neuen Legislaturperiode eine sachbezogene Kommunalpolitik, in der die Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund stehen.

Als wichtigster Punkt der Tagesordnung stand die Neuwahl des Kreisvorstandes auf dem Programm. Er wurde geprägt vom Ausscheiden der Schriftführerin Rosemarie Börner, die als "Frau der ersten Stunde" vor über zwanzig Jahren dieses Amt übernommen hatte. Kassenwart Lothar Arnold, der zehn Jahre lang die Kassengeschäfte mit großer Sorgfalt gewissenhaft geführt hat, verzichtete auf eine erneute Kandidatur. Beide erhielten aus der Hand des Vorsitzenden Blumen und kleine Präsente. Zum Abschied gab es viel Applaus von den Delegierten aus vierzehn örtlichen Wählergemeinschaften. Die Wahlen brachten folgende Ergebnisse: Zum Vorsitzenden der Kreisgruppe wurde Siegbert Held einstimmig wiedergewählt. Seine Stellvertreter sind nach wie vor Hans Bielefeld (Heuerßen) für den Nordkreis und Hartmut Bauer (Rinteln) für den Südkreis. Auch die vakanten Ämter konnten mit Sven Kielgas (Rinteln) als Kassenwart und Klaus-Michael Rütten (Hagenburg) neu besetzt werden. Als Beisitzer wurden Antje Rinne (Rinteln), Gerd Grädener (Rodenberg) und Jörg Kobus (Hagenburg) einstimmig gewählt.

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       Bild 1: Siegbert Held verabschiedet Rosemarie Börner und Lothar Arnold mit kleinen Präsenten
       Bild 2: Sven Kielgas (v.l.n.r.), Mike Rütten, Ralf Sassmann, Siegbert Held, Gerd Grädener,
                   Jörg Kobus, Hans Bielefeld, Christa Kreft

       Siegbert Held weiterhin Kreisvorsitzender der WGS
Bericht der Schaumburger Nachrichten (analog)

WGS pocht auf Gerechtigkeit für alle IGS-Bewerber
Elternumfrage rechtfertigt Standorte auch in Lindhorst und Rinteln

Stadthagen: Die Wählergemeinschaft Schaumburg (WGS) hält nichts von einem Wettstreit um den besseren Standort oder prozentuale Mehrheiten für neue IGS- Standorte. Sie setzt allein auf Gerechtigkeit für alle IGS-Bewerber. Das ist das einmütige Ergebnis der letzten Fraktionssitzung der Kreis-WG, in der vierzehn örtliche Wählergemeinschaften des Landkreises Schaumburg zusammen arbeiten.
   Nach ausführlichem Bericht des WGS Fraktionschefs und  Vorsitzenden der Kreis-WG, Siegbert Held, war schnell klar, dass von den verschiedenen angedachten Modellen nur eine Variante Gerechtigkeit für alle IGS-Bewerber bringen kann: Die Aufteilung aller Bewerber auf sechs Standorte.
   Voraussetzung dafür ist, dass sowohl in Lindhorst als auch in Rinteln jeweils eine neue IGS geschaffen werden muss. WGS-Vorstand und -Fraktion sind sich darin einig, dass der Landkreis der großen Schülerzahl in dieser beliebten Schulform anders nicht gerecht werden kann. Für die WGS wäre es eine sträfliche Vernachlässigung der Elternwünsche, wenn 389 Bewerber (170 bisher abgelehnte, 93 aus Rinteln und 126 aus dem Bereich Lindhorst) in die Röhre gucken müssten.
   Das entsprechende Modell kann selbst unter Beibehaltung von 109 Schülern in der Stadthäger IGS eine Fünfzügigkeit für die laufenden Standorte Obernkirchen, Rodenberg und Helpsen als auch für Lindhorst und Rinteln mit je 127 Schülern garantieren. Dass dabei das starre Gebilde der Schulbezirke aufgeweicht wird, kann auch nach Meinung der WGS-Fraktionskollegen Heinrich Sasse (Rinteln) und Ralf Sassmann (Rodenberg) nicht schaden.
   WGS-Vize Hans Bielefeld (Heuerßen / Samtgemeinde Lindhorst) wie auch sein Kollege Hartmut Bauer (Rinteln) legen großen Wert darauf, dass das Ziel einer wohnortsnahen  Beschulung dabei nicht aus den Augen verloren gehen darf, zumal davon auszugehen ist, dass so die Zahl der IGS-Bewerber aus dem Anteil der Haupt- und Realschüler noch erhöht werden kann.
An der Arbeit der WGS interessierte Bürger können sich im Internet unter www.wgs-schaumburg.de näher informieren.

Frakt. WGS o9 002

Bild: Die drei WGS-Mandatsträger (vorn von links) Heinrich Sasse (Rinteln), Siegbert Held (Auetal) und Ralf Sassmann (Rodenberg) sowie  die Vorstandsmitglieder Lothar Arnold (Obernkirchen), Hans Bielefeld (Heuerßen) und Gerd Grädener (Rodenberg) machen sich für Lindhorst und Rinteln stark. .

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