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Stadthagen: Die Wählergemeinschaft Schaumburg (WGS) hat sich in einer Presseerklärung gegen einen Wettstreit um den besseren IGS-Standort auf der Basis von Prozentzahlen ausgesprochen. Stattdessen plädieren die WGS-Politiker für eine Aufweichung der aktuellen Schulbezirke, um Gerechtigkeit für alle Schüler zu garantieren, die sich für einen Platz an einer Gesamtschule bewerben. Lindhorst / Rinteln. "Nach ausführlichem Bericht des WGS Fraktionschefs und Vorsitzenden der Kreis-Wählergemeinschaft, Siegbert Held, war schnell klar, dass von den verschiedenen angedachten Modellen nur eine Variante Gerechtigkeit für alle IGS-Bewerber bringen kann: Die Aufteilung aller Bewerber auf sechs Standorte" , lautet die Pressenotiz von WGS-Vize Hans Bielefeld. Voraussetzung dafür ist, dass sowohl in Lindhorst als auch in Rinteln jeweils eine neue IGS geschaffen wird. Dann müssten die Schüler, die sich für einen IGS-Platz bewerben, unabhängig von starren Einzugsbereichen aber nach Möglichkeit wohnortnah auf die sechs Gesamtschulen aufgeteilt werden. Das entsprechende Modell könne selbst unter Beibehaltung von 109 Schülern an der Stadthäger IGS eine Fünfzügigkeit für die laufenden Standorte Obernkirchen, Rodenberg und Helpsen als auch für Lindhorst und Rinteln mit je 127 Schülern garantieren.
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Dass dabei das starre Gebilde der Schulbezirke aufgeweicht wird, kann auch nach Meinung der WGS-Fraktionskollegen Heinrich Sasse (Rinteln) und Ralf Sassmann (Rodenberg) nicht schaden. Dieses Aufweichen der Schuleinzugsbereiche für die IGS sei das einmütige Ergebnis der jüngsten Fraktionssitzung der Kreis-WG, in der vierzehn örtliche Wählergemeinschaften des Landkreises Schaumburg zusammenarbeiten. WGS-Vorstand und -Fraktion seien sich darin einig, dass „der Landkreis der großen Schülerzahl in dieser beliebten Schulform“ anders nicht gerecht werden kann. „Für die WGS wäre es eine sträfliche Vernachlässigung der Elternwünsche, wenn 389 Bewerber (170 bisher abgelehnte, 93 aus Rinteln und 126 aus dem Bereich Lindhorst) in die Röhre gucken müssten“, lautet die Rechnung der Wählergemeinschaft. WGS-Vize Hans Bielefeld (Heuerßen / Samtgemeinde Lindhorst) wie auch dessen Kollege Hartmut Bauer (Rinteln) legen großen Wert darauf, dass das Ziel eines wohnortnahen Schulbesuchs dabei nicht aus den Augen verloren gehen darf. Schließlich sei davon auszugehen, dass auf dem Weg die Zahl der IGS-Bewerber aus dem Anteil der Haupt- und Realschüler noch erhöht werden kann. Nähere Informationen gibt es unter www. wgs-schaumburg.de.
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